Podcast: The Green A – Einfach Leben, Mittwoch

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Podcast-YouTube: 001 Naturerlebniscamp

Dem eigenen Fußabdruck auf der Spur

Im BUND-Umweltzentrum Franzigmark verbringen Kinder im Alter von 11 bis 17 Jahren jedes Jahr ihre Sommerpause mit Naturerlebnispädagog*innen. Dieses Jahr tauschten sich die Heranwachsenden zum ökologisch eigenverantwortlichen Handeln verbunden mit Freizeitspaß aus. Dabei wurden der eigene CO2-Abdruck besprochen, das eigene Konsumverhalten reflektiert und Ideen dazu gemeinsam erprobt. Die Schüler*innen gehen mit positiven Erwartungen in die Ferien, wollen etwas Sinnvolles tun und dabei auch noch Glückseligkeit empfinden. „Ganz leicht“, sagt die Naturpädagogin und Betreuerin des Camps Peggy Engelmann. „Einfach mit Begeisterung die Erde retten.“

Kinder und Jugendliche aus Sachsen-Anhalt stellten zu Beginn ihre Zelte auf der Streuobstwiese auf und ließen sich beim ersten Kennenlernen getrocknete Apfelchips schmecken. Nach Rücksprache über das gemeinsame Programm stand fest, dass eine abenteuerreiche Woche bevorstand. Über Tiermeditationen mit Ziegen durfte relaxt und gestreichelt werden. Beim Spaziergang mit gefiederten Freund*innen und Vierbeinern konnten neue Freundschaften mit seltenen Haustierrassen des Umweltzentrums geschlossen werden.

Ein Leben mit Ausblick auf eine grüne Zukunft stand im Mittelpunkt der Gespräche. Alle Campteilnehmer*innen ließen sich gern darauf ein, vegetarisch zu essen, und experimentierten eigenständig mit der veganen Vielfalt. Sie fanden heraus, dass es leicht war, sich vegan und sehr abwechslungsreich zu ernähren. Das gemeinsame Fazit: Veganes Mett und vegane Schokoblütencookies sollten alle probieren bzw. genießen dürfen. Doch der Einkauf der Zutaten wurde zur Kreativitätsaufgabe, denn unverpackte Bio-Produkte ausfindig zu machen, war nicht leicht. Ressourcenschonende Lösungen wurden gefunden. Im Supermarkt schnappten sich die Einkäufer*innen leere Pappkartons vom Regal gegenüber. Sie hoben den Karton auf der Waage entsprechend an, klebten die gedruckten Preise auf und transportierten damit ihr Obst und Gemüse. Im Unverpacktladen war es dann ganz leicht. Mit ausgewaschenen Aufstrichgläschen ließ es sich gewissenhaft einkaufen und die Süßigkeiten waren mit kleinerem CO2-Abdruck gleich noch viel schmackhafter. Bei Kräuterwanderungen mit Kräutertante Rosi lauschten die Teilnehmer*innen vielen spannenden Geschichten rund um die Pflanzenwelt. Im Anschluss durfte das Pflanzenwissen erprobt werden und köstliche, einmalige vegane Quarkspeisen sowie Aufstriche selbst kreiert werden. Die Saale, nur 5 Gehminuten entfernt, nutzten die jungen Umweltschützer*innen nachmittags gern, um sich abzukühlen. Abends wurde das Lagerfeuer, begleitet durch eigene Zündversuche, gemeinsam mit Feuersteinen entfacht.

Stets begleitete die Teilnehmer*innen zusätzlich ein Mikro. Zum Schluss entstanden dadurch ein Radiobeitrag bei Radio Corax und ein Podcast. Darin spiegeln sich die Wünsche und Hinweise der Campteilnehmer*innenn wider. Sie bitten dabei um Gehör für ihre Zukunft und geben Tipps für eine lebenswerte Zukunft. Ein 11-jähriger Campteilnehmer äußerte: „Ich wünsche mir eine saubere und sichere Umwelt. Ich finde es enttäuschend, dass Leute im Amt sitzen und große Töne spucken und nichts dahintersteht. Eine alte Weisheit dazu: ‚Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss ausgetrocknet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.‘“.

Mit dem Versprechen „Wir sehen uns definitiv nächstes Jahr wieder!“ erwarten alle das nächste Camp und erproben sich bis dahin täglich, den eigenen Fußabdruck zu verkleinern.

Dies ist der erste Beitrag in meinem neuen Blog. Ich bin gerade dabei diesen zu entwickeln und freue mich über hilfreiche Hinweise. Auf höfliche und respektvolle Anmerkungen freue ich mich.


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